Sonntag, 28. Februar 2010

LIEBE IST WENN MAN ...


schüchtern auf der flasche, als wenn nichts gewesen wäre ... lalala ...



dann, unversehens drückt sich der rote hebel nach unten, die hälse zischen nach oben ...



... und es ist liebe! so einfach kann das leben sein.

photography: copyright joerg lehmann


dieses liebespaar aus holz fand ich durch zufall im antikladen bei mir um die ecke. wie der bärtige, mit hornbrille und bart ausgestattete inhaber mitteilte, müssen derartige figuren aus den regionen kommen, wo es holz gab und die winter lang waren. schliesslich, so der fachmann, sass man eingeschneit im haus und hatte viel zeit diese schnitzarbeiten anzufertigen. gedacht sind sie für weinflaschen oder anderen alkohol  (vielleicht auch für die am morgen geöffnete buttermilch), genaues weiss ich aber nicht. zeitraum: 40er jahre

Dienstag, 23. Februar 2010

DER ANDERE DUMAS




photography: copyright joerg lehmann

l´enfant terrible des französischen kinos ist und bleibt GÉRARD DEPARDIEU. wenn es ihn nicht geben würde, müsste er erfunden werden oder das laufende bild der gallier wäre unvollständig.
ich frage mich immer, ob er eigentlich spielen muss oder einfach nur er selbst ist, in allen erdenklichen facetten dieses sehr komplexen menschen. er bleibt die erstaunlichste person, die ich in meinem leben treffen durfte und mit der ich einen austausch pflege, der mich glücklich und inspiriert zurück lässt. 
seit zwei wochen ist er wieder auf der leinwand, in all seiner kraft und überzeugung. ALEXANDRE DUMAS hätte hier einen freund in ihm gefunden, würde er heute noch unter uns sein. der film L´AUTRE DUMAS erzählt das wirre verhältnis von dumas mit seinem schattenschreiber maquet, der sich, um der schönen charlotte zu gefallen, als dumas ausgibt. im paris der revolution (1848) ensteht eine scharfe auseinandersetzung der beiden, die zum bruch der langen freundschaft und zusammenarbeit führt ...
depardieu spielt dumas, der grossartige benoit poelvoorde seinen assistenten maquet. wunderbare bilder wechseln sich ab mit humor und revolutionären dramen. auf die gute unterhaltung und die excellente photographie angesprochen, schoss es aus ihm heute morgen in unserer unterhaltung wie ein pfeil heraus: " ... et les femmes!!!!!!!!!!!!!!! ..."  in der tat, mit etwas abstand betrachtet, war mir vor lauter geschichte und bildern völlig entgangen, welch grosse rolle die frauen in diesem film spielen. sie sind die helden dieses epos: charmant, stark, wunderbar, schön wie der himmel und unfassbar - genauso wie wir es mögen - und besonders gerard ;-)
FILM: sehenswert 

Montag, 22. Februar 2010

HEINZ BECK IN ROMA - MAMMA MIA!


nicht alle römer spinnen



neid! ein solches kennzeichen hätte ich auch gern. dumm gelaufen, die zeiten sind vorbei und ich habe kein auto :-(



so muss es sein, immer immmer immer 



im restaurant felice in testaccio bekam ich das beste tiramisu meines lebens. hier ist es, davon könnte ich mindestens 5 essen



bei annibale sind vegetarier nicht die besten kunden, die anderes aber ... alora



auch bei feroci hängt der bulle hoch



und der köter friert im regen, aber bitte in prada



im la pergola gibt es gutes essen und für kultivierte sammler einiges zu entdecken (wie diese meissenvase beweist (ausschnitt)



auch bei regen würde ich roma als eine schönheit betrachten



im pergola: gegrillte auster mit kürbispüree und petersilienmousse



rom geht unter dachte ich bei diesem nächtlichen spektakel von ca. 5 stunden




heinz beck weiss wo die wurst hängt. hier bein volpetti emilio



claudio hat goldhände mit der auswahl seiner produkte



der concierge des waldorf astoria cavalieri weiss alles was wir nicht wissen, und das seit 35 jahren im gleichen haus



das castello del angelo. rom ist romantisch und geschichte ist sexy, als würde es keine endlichkeit geben.

photography: copyright joerg lehmann


"denn unsä dävid bowie heisst HEINZ BECK ..." ;-) 
rom: der mann, der dort oben im  restaurant LA PERGOLA am herd steht, mit dem blick auf den ersten diener gottes und die römer zu füssen, heisst HEINZ BECK. so einfach ist das oder kann es sein, wenn man italien vom norden her erobert, weder mit gewehr, noch mit armbrust , aber mit kopf und kelle. das haben nicht viele geschafft, sieht man mal von HEINRICH DEM LÖWEN ab, der sich militärisch das italienische reich bis zur stiefelspitze zum untertan machte.
ESSEN UND TRINKEN lobt unseren heinz in seiner aktuellen ausgabe mit seinem rom, seinem "a casa" und entdeckt ein kleinod der genüsse, die den leser schon beim naschen der fein gestrickten sätze von CLAUDIA MUIR in die knie zwingt und eigentlich sofort, aber sofort zu einer reise zu den spinnenden römern sich aufmachen lässt. chef  heinz beck weiss wo er seine schafe hinschickt, wenn sie nicht bei ihm da oben zwischen himmel und erde diniren. 
das LA PERGOLA ist göttlich, beim essen wie im service. das HOTEL CAVALIERI mit seiner imensen kunstsammlung (grösste sammlung alter kunst in einem hotel) hat zwar von aussen den charme des palastes der republik, innen aber bekommt der staunende hotelgast den offenen mund kaum wieder zu. wenn man faul sein möchte, schenkt man sich rom und bleibt hier oben: ein luxus-louvre mit schlafgelegenheit). 

HOTEL  CAVALIERI WALDORF ASTORIA und RESTAURANT LA PERGOLA

Donnerstag, 18. Februar 2010

KENZO-SAN ALLEIN AM HERD


junger purist yanaga kenzo



tomaten omelertt (tomato no tamagoyaki)




gemüse in japanischer sauce (yasai no ankake)





maisreis (to morokoshi gohan)




gebratene dorade (kinmedai no shoyuyaki)



gebratene entenbrust (kamo no shoyuzuké)

alle rezepte in der ausgabe lust auf genuss 3/2010

photography: copyright joerg lehmann

nein, japaner essen nicht nur fisch und wenn fisch, auch nicht täglich sushi. das bild der japanischen küche, irgendwo zwischen sushi/sashimi und algen gerät bei einem besuch in tokyo etwas ins wanken. seit jahren besuche ich das "unasiatischte" land asiens mit viel geduld und grosser neugier. immerwieder stosse ich auf noch nicht gesehenes und schon garnicht probiertes. 
in der neuen ausgabe der münchener essgazette "LUST AUF GENUSS", ist asien ganz nah.
irgendwo im wusel der 32mio stadt traf ich kenzo yanaga. held am herd, mit philosophie und talent, steht er allein in seiner 8qm küche und zeigt der langnase was in japan wirklich gekocht wird, ohne laute töne und ohne pretention. "so soll es sein", hätte der herr gott vielleicht gesagt, nach einem diner oder tete a tete mit buddha.

RESTAURANT RUSAIDOUSHIN
2F kameda building
1-9-11 shintomicho
chuo ku, tokyo
0081.3.5542.8851
(man spricht nur japanisch!)

LUST AUF GENUSS - 3/2010 - www.lustaufgenuss.de

PENANG











photography: copyright joerg lehmann

es müssen glorreiche zeiten gewesen sein, als zum ende des 19.jahrh. die PERANAKANS, reiche straight chinesen (auch bekannt als BABAS oder NYONYAS) in penang (malaysia) feste feierten und auf grossen kolonilanen füssen lebten. 
im heutigen penang, ein heisser meltingpot aus indern, chinesen und malayen, tobt das schwüle leben auf hochtouren. bei fast 40 grad und sehr hoher luffteuchtigkeit, ist jede bewegung erschwerlich und man fragt sich, wie man es wohl damals ohne AC aushalten konnte. im relativ kleinen zentrum penangs, lösen sich chinatown und indiatown fast grenzenlos ab. die supermärkte schreien förmlich von farben und man badet in ein bisschen bollywood hier und viel china da. 
mittendrin, zwischen streetfood und üblicher asiatischer "nichtarchitektur" leuchtet ein brilliant aus hellem grün und englischem charme. die opulente villa eines BABAS streift die abgasschwangere welt von aussen ab und führt in einen lebendigen film einer fernen und fremden zeit. vor allem chinesische antiquitäten jeder art, handgeschnitzte paravents, perlmutt haarspangen, edelsteine, wandteppiche, holzornamente, schmuckschatullen, bettüberzüge und besonders hunderte von porzellantellern und gläsern, füllen die 3 etagen diese wunderlandes. hier muss die party mondän ausgefallen sein, sieht man sich allein die 50qm küche an, die vielen tische und kochutensilien. gelangweilt wird man sich nicht haben. es riecht nach zigarettenspitzen, eleganten ladies und kaiserlicher garderobe. ich schliesse die augen und sehe pferdedroschken vorfahren oder sogar sänften mit noblen gästen der reichen und schönen.

in diesen tagen streuen asiatische touristen in kleiner anzahl durch die villa und lassen die augen leuchten. auch werden eheverträge unterzeichnet und junge malayen, vieler fremsprachen mächtig, führen die interessierten touristen nicht ohne stolz durch das versailles von penang. 
das essen in den strassenrestaurants ist vielseitig aber mit vorsicht zu geniessen. nichts für empfindliche mägen. bedenken sollte man übrigens auch, dass keine der toiletten dort mit papier ausgestattet ist...

PINANG PERANKAN MANSION
29, church street
10200 penang, malaysia
tägl. geöffnet von 9:30 - 17:00

Montag, 15. Februar 2010

PARIS 4arr.


auch ralf frenzel vom TRE TORRI VERLAG mochte nicht an diesen delicieusen schnecken vorbeigehen. mehr frankreich geht nicht dachte sich der lebemann aus wiesbaden



einige minuten später war der teller schwarz wie die nacht und die freude gross wie der himmel!

photography: copyright joerg lehmann

wenn die kälte zuviel wird, man die schnauze so richtig voll hat, das "da draussen" an die energiereserve geht, der frühling lichtjahre entfernt scheint, der hunger nach wahrem essen gestillt werden will, dann .... ist es zeit im BENOIT den tisch zu bestellen und sich in der welt des echten französischen bistrots zu verlieren. alles was genau diese welt ausmacht, nämlich die genereusen portionen, warme farben, echte servietten, licht und sound: alles trifft sich hier zu einem einmaligen typischen französischen gourmeterlebnis, wie es in dieser form nichtmehr oft zu finden ist. ALAIN DUCASSE hat auch hier seine spur hinterlassen und man möchte ihn herzeln für dieses stringente, ehrliche und emotionale fresserlebnis.
gestern mittag nun, flogen die schwarzen, tief duftenden trüffelspäne über meine pommes pompadour. reingelegt hätte ich mich gern in diese terroirwelt. begleitet von einem hübschen gevrey chambertin 2006 ist das leben wieder so wie ich es mir wünsche. da kann der frühling gern noch warten, ganz wie er will. ich will trüffel und die gibt es im BENOIT zum erzeugerpreis. nichts wie hin!

restaurant BENOIT
20, rue saint-martin
75004 paris
00331.42.72.25.76
metrolinie 1, station chatelet oder hotel de ville

COOKBOOK FESTIVAL PARIS


tsukiji fischmarkt in tokyo



romantik in s/w

photography: copyright joerg lehmann


das 1. internationale cookbook festival in paris war ein voller erfolg. verlage aus der ganzen welt, nicht viele aber gut ausgesucht, versammelten sich im CENTRE 104 im nördlichen paris. sie staunten nicht schlecht über das grosse interesse schon am ersten abend, als fast 1000 besucher zur jährlichen verleihung des besten kochbücher und besten weinbücher der welt die arena stürmten. maitre EDOUARD COINTREAU hat es mal wieder vemocht, createure aus allen himmelsrichtungen zusammen zu würfeln und damit DAS mekka der
kochbuchautoren/photographen/verlage/agenten zu organisieren. geschultert wurde die chose mit weindegustationen, leider etwas schlecht organisierten konferenzen, regionalen ausstellern und genereusen erzeugern aus dem limousin. alle sind sich übrigens einig, dass man auch im nächsten jahr dabeisein will und ich nehme mal an, mit einem noch besseren angebot und weit mehr interessenten.
ich habe das festival zum anlass genommen zwei kleine ausstellungen zu zeigen. die eine drehte sich um mein langjähriges photoproject über den TSUKIJI fischmarkt in tokyo, die andere zeigte 7 arbeiten zum thema ROMANTIK. die grossen 120x100cm grossen s/w photos sind gestern nachmittag komplett verkauft worden, undzwar an eine person. der dadurch eingenommene betrag geht abzüglich der produktionskosten für die ausstellung (es bleibt nicht soviel, aber dennoch) an eine caritative organisation die sich FRIENDS INTERNATIONAL nennt. in diesem sehr interessanten projekt, wird strassenkindern in asiatischen ländern (z.b. kambodscha, thailand, burma, laos etc.) geholfen mit ihrem leben umzugehen, oft zerstört durch aidsinfizierte eltern, obdachlosigkeit, krankheit etc. warum friends international? die organisation hat bereits das zweite kochbuch (preisgekrönt!) herausgebracht, indem ehem. strassenkinder involviert sind, die dank dieser organisation ein neues leben fanden und im eigenen restaurant einer geregelten arbeit nachgehen können. 

wer helfen möchte, hier alle weiteren informationen zu diesem sehr schönen projekt und dem kauf der kochbücher (für den guten zweck) unter:

Dienstag, 9. Februar 2010

VON DER KUNST DES REISENS


lieber ein taube in venedig sein als reisender in der THAI AIRWAYS.

photography: copyright joerg lehmann

wie gingen mir die alten auf die nerven, wenn ich als kind den grossen zeigefinger von oben auf mich zukommen sah, mit der bemerkung "... damals war alles besser ..."
der vergleich des jetzt mit dem damals muss den menschen schon immer beschäftigt haben, die zeit geht voran, technologien vereinfachen dies und erschweren anderes. 
nehmen wir das reisen: als goethe mit seiner italienreise 1786 mit calesche und viel neugier durch die alpen trabte, muss er sehr nah am wirklichen leben entlanggeritten sein. seine eindrücke des kulturellen italiens in dieser zeit erzeugt neid in meiner fantasie. auch alexander von humboldt war wenige jahre später nach asien unterwegs (1829) und sammelte pflanzenethnologische eindrücke in der ferne, so auch in süd-amerika. im jetzt reisen wir zu mehreren, sehen nichts und werden für unser geld schlecht behandelt (paris).

realität: wenn ich heute von meiner ersten flugreisen spreche (1979 von hamburg nach berlin) mit einer DC9 oder 10, so erinnere ich mich an einen kleinen gemütlichen backsteinflughafen kurz vor der stadt hamburg. DAMALS, als es flughäfen noch flughäfen waren und keine shoppingmalls mit fluganschluss, als die fantasie noch nicht reichte um flugzeuge in die luft zu jagen und damals, als service noch verantwortung für den gast war, da war das fliegen noch abenteur. jetzt, nach gut 2mio abgeflogenen kilometern und verstrichenen 30 jahren, ist meine reisepille bitter geworden. der fluggast ist zur klarsichthülle mutiert, den es zu ärgern gilt, den man in zu enge flugzeugsitze steckt und den man so schnell wie möglich loswerden will nachdem er bezahlt hat. 
unglücklicherweise zähle ich zu den ECONMOMY fliegern und damit zu den 99,9% der weltweit herumirrenden wenigzahler (meine 1st class oder businessflüge nach asien oder amerika/australien waren leider die ausnahme) und so vagabondiere ich mit allen anderen von airport zu airport und komme körperlich geschändet am zielort oder zuhause an.
nun gibt es selbstverständlich feine unterschiede von airline zu airline und flughafen zu flughafen. seit meiner ersten flugreise habe ich weltweit ca. 140 airports und ich weiss nichtmehr wieviele airlines ausprobiert. zu den absoluten "no go airports" zähle ich folgende:

LONDON HEATHROW (a nightmare)
MOSKAU SHEREMETYEVO (alt, verloren und wenns schlecht läuft 4 stunden vom centrum)
RANGOON INTERNATIONAL (stickig und unorganisiert)
DUBAI INTERNATIONAL (lange wartezeiten, schlecht gelauntes personal)
PARIS CDG 1 (selbst nach renovierung nicht gut gelöst, gepäckausgabe k a t a s t r o p h e)
ROMA FIUMICINO (ausschilderung schlechter geht nimmer)

SCHLECHTESTE NOTE ÜBERHAUPT: BANGKOK SUVARNABHUMI (der absolute knüller an katastrophe!!!! wenn irgend geht meiden. aus europa ankommend 1,5 bis 2 kilometer fussmarsch zum transfer domestic, chaotische ausschilderung, gigantesque shoppingmall mit grössenwahn und aldiqualität, nicht endenden security controllen - komme aus phuket und es sammeln sich ca. 400 leute auf 200qm vor dem ersten x-ray check, dann nach 200metern das gleiche nochmal etc. - nicht bis schlecht englisch sprechendes personal im shopping/foodsektor .....) wehmütig erinnere ich  mich an den alten airport mit seinem fast familiären ambiente.

professionel geht es widerum hier zu:
TOKYO NARITA und HANEDA (schnelle und effektive abfertigung ist in allen japanischen flughäfen die norm. hier verliert man keine zeit mit irgendwas. nicht mit dem gepäck suchen, in der schlange stehen oder sonstigem!!!!!!!) perfekte nahverkehrsanbindung
OSAKA KANSAI (architektur) perfekte nahverkehrsanbindung
SHANGHAI PUDONG (architektur) sehr gute nahverkehrsanbindung
HAMBURG (netter kleingärtnerhub und familienatmo) seit kurzem s-bahn ins centrum
HONGKONG (check in in HK CENTRAL) perfekte nahverkehrsanbindung
WIEN SCHWECHAT (internet wlan free!)
SYDNEY (entspannt)

was fast alle airports gleich haben, ist das schlechte foodangebot. kantinenqualität in luxusambiente (hoffnung macht das KÄFER RESTAURANT am MÜNCHEN airport).

zum fliegen selbst:
früher habe ich mir mein lunchpaket (foie gras - wein etc. ) mit an bord genommen und konnte essen was ich wollte und wann ich wollte. auch dieses letzte plaisir ist uns im rahmen der terroristenjagd abhanden gekommen. heute sitze ich eingeengt und einarmig mit messer und gabel fuchtelnd zwischen zu dicken nachbarn oder im tempo vorbeirauschenden serviermädels.

besonders negativ auffällig die THAI AIRWAYS:
heute morgen durfte ich noch in dem tagesblatt THE NATION, den ceo der thai im cockpit sitzend fröhlich lächeln sehen, mit der aussage: wir kommen aus der krise gestärkt heraus, alles wird besser ...  entweder fliegt er eine andere airlines oder er war unter drogen. die 747-400 der thai airways erfüllen nicht im geringsten den internationalen standard: ANA (all nippon airways) hat in allen economysitzen videoscreens eingebaut, standesgemässe kopfhörer etc. ) auf der thai maschine gibt es 1! screen für alle, also pro compartment (ca. 60 reisende), kopfhörer nett eingepackt aber unter null qualität und man zeigt die gleichen filme auf der hin und rückreise (sehr spannend - sollte man den film auf der hinreise nicht verstanden haben, hat man auf der rückreise eine 2. chance). die vor vielen jahren netten und sehr hübschen stewardessen sind zu automaten mutiert, die entweder ihren job nicht mehr mögen oder einfach nur ausgestorben sind. der "thaicharme" ist vergangenheit. die lautsprecheranlage (mein transistorradio ist besser) zerstückelt die ohnehin schlecht verständliche ansage des kapitäns "in english" zu einem ratespiel. das futter ist internationaler standard (mensa wuppertal o.äh.).
meine empfehlung: meiden sie bangkok airport und vor allem THAI AIRWAYS. try singapor airlines! 

mein reisefazit: besser zuhause bleiben, es kann nur schlimmer werden. die aussichten sind nicht gut, es seidenn man hat einen kleinen privatjet. dann heisst es wieder ganz munter: LA VIE EST BELLE

Montag, 8. Februar 2010

ROOM 4306


photography: copyright joerg lehmann

07.02.2010, 17:25 

AMARI CORAL BEACH RESORT PHUKET
WWW.AMARI.COM

Samstag, 6. Februar 2010

PHUKET LOCAL MARKET



die nahrungskette der thai?



sie warten seit stunden auf kunden bei ca. 37 grad



der könig der thai ist allgegenwärtig und macht auch vor fischen keine ausnahme



die kleinen bananen sind vorzüglich und haben mit ihren reiseverwandten aus eurpa nur die form gemein

photography: copyright joerg lehmann


meine erste berührung mit einem land, ob neu oder bekannt, ist immer der markt. hier sieht der reisende wie das herz schlägt und der magen arbeitet. hier darf man riechen und probieren, kommt leicht in kontakt mit den marktbeschickern und hat eine vage idee, wie der alltag aussehen mag. 
phuket ist nicht meine traumdestination. wäre ich  nicht hier auf den star clipper gegangen, hätte mich dieser flecken erde nie gesehen. hier geht es wie auf mallorca zu, ballermann und bier, zu dicke hosen und architektonische reichsparteitage direkt am strand. auch das klare wasser kann das leben an land nicht verschönern. zwar singen die vögel, das meer rauscht und aber sonne kommt auch ungebeten mit der fast unerträglichen hitze. natürlich gibt es auch hier hideaways (amari coral beach hotel) wo ich logiere, fern vom oben beschriebenen, aber lieber möchte man auf einer der kleinen inseln sein, weit weg von der zivilisation und ihrem müll am strand.
auch phuket hat einen sog. LOCAL MARKET. das wort kühlkette findet in den meisten asiatischen ländern keine adäquate übersetzung (ausser japan). im inneren des kleinen marktes, ist es so heiss, dass meine kameraplatine zu fermentieren droht. gutes schuhwerk sei empfohlen, um sich durch hühnerbeinreste und fischsude zu kämpfen. der geruch ist undefinierbar, sicher ist aber, dass er nicht zum essen einläd. gleichmütig werden fische sortiert, geflügel entbeint und gemüse sortiert. die hitze scheint die welt ohne eigenwillen zu entschleunigen. eben dieses wort entschleunigung wird hier automatisch angewendet, ist doch jede harsche bewegung unerwünscht und wird vom körper mit widerwillen quittiert. 

Freitag, 5. Februar 2010

STAR CLIPPER - LOGBUCH 7. TAG das war´s :-(


das letzte sprudelwasser an bord ...



blick hoch vom felsen auf den star clipper. ich möchte hier bleiben und winken ...




mehr geht nicht




photography: copyright joerg lehmann


der letzte tag auf see. ko similan hat vielleicht eines der schönsten farben im wasser, die ich jeh gesehen habe. auch ohne schnorchelausrüstung sieht man farbige fische unter der wasseroberfläche. wie hingewürfelt von einem riesen liegen die felsen rund und dick am strand. aus diesem wasser möchte man nie wieder auftauchen. die sonne malt impressionisten auf die leicht schwingenden wellen. nur die ahnung bald wieder in phuket sein zu müssen, stört das natürliche gemälde. 
die STAR CLIPPER wartet auf mich und vangelis ertönt zum aufbruch in die andaman see. 
et voilà, la vie est belle ... isn´t it?