Donnerstag, 8. Juli 2010

zweikommazweidreikilo


so sah es vor dem essen aus, stark und normannisch.

photography: copyright joerg lehmann


... wog der normannische hummer(in) heute morgen, als ich ihn(sie) aus einer poissonnerie in st-vaast-la-hougue in mein mietauto pilotierte. nervös der hitze entgegentretend versteckte ich ihn(sie) im zug von cherbourg nach paris und war glücklich das wunderbare tier noch lebend an der gare saint-lazare richtung zu meinem naheliegenden studio bringen zu können. nun, was machen mit diesem monstrum?? leider kommen derartige tiere nicht so sehr oft auch nur in die nähe meiner bescheidenen küche. bei schwierigen aufgaben der kochkunst, passiert schonmal, rufe ich johann lafer an. der, gerade aus süd-afrika gelandet (verloren aber glücklich 0:1 ...) hat selbstverständlich das richtige rezept: joerg, sagt er, gib das ding in kochendes wasser, lass es einmal richtig aufkochen und stell dann den topf zur seite für 20 minuten. gesagt getan ............................... auf der zunge zerfloss der(die) prähistorikerin mit ihren(seinen) zangen. lange habe ich auf ein solches monment gewartet, heute war es soweit. danke johann!
tip: wir haben etwas vinaigrette (einen hauch) dazu genommen (aus reisessig und sojasauce). LA VIE EST VRAIMENT BELLE QUOI ;-)

übrigens: in das wasser sollte man (laut johann lafer) etwas salz und kümmel geben. recht hat der mann!

der wein dazu: 

DOMAINE SAINT AMANT
LA BORRY 2006
COTES DU RHONE
VIOGNIER TRAUBE aus den bergen der dentelles de montmirail

Kommentare:

  1. ein foto nach dem essen wäre auch noch interessant gewesen :-)

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  2. stimmt, da war leider der hunger zu gross. schwups war er weg ...

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  3. Das ist aber auch eine komfortable Situation: Johann Lafer persönlich um Rat fragen zu können! Beneidenswert!

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