Freitag, 1. Januar 2010

ZWANZIG ZEHN


photography: copyright joerg lehmann

glaubt man den nachrichten um den jahreswechesl herum, geht entweder die welt unter oder der champagner fliesst aus grossen flaschen. die nachrichten sind nicht rosig, auch wenn sie ihren inhalt mal als schwarz, mal als weiss verkaufen. die unsicherheiten sind gross und noch grösser die angst, mit den jahren unsere natürliche anbindung an die umwelt zu verlieren.

beim besuch bei ralf frenzels TRE TORRI VERLAG ist mir das buch von carlo petrini in die hände gefallen ( gut, sauber & fair ) und frage mich bei der lektüre, ob wir noch alle tassen im küchenschrank haben. petrini zitiert hier den sammelband FATAL HARVEST - the tragedy of industrial agriculture - island press, washington 2002 :

... im sammelband fatal harvest werden einige daten bezüglich des verlustes der biologischen vielfalt nicht nur in den USA zitiert:
80,6% der tomatensorten sind zwischen 1903 und 1983 ausgestorben;
dasselbe gilt für 92,8% der salatsorten; 86,2% der apfelsorten und, immer für dieselbe zeitdauer, 90,8% von mais und 96,1% von süssem mais. von den mehr als 5000 kartoffelsorten werden nur vier hauptsächlich in den USA für kommerzielle zwecke angebaut; zwei erbsentypen machen 96% der amerikanischen plantagen aus und sechs typen von mais 71% des ganzen.

na dann, in diesem sinne prost neujahr!

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