Sonntag, 3. Januar 2010

KIWANO



kommt daher wie ein monster aus einem schlechten science fictionfilm. jetzt zu den tristen januartagen eine willkommende sonnenshow.

photography: copyright joerg lehmann

foodies gehen in paris zur GRANDE ÉPICERIE DE PARIS. hier verjüngt sich zwar das portefeuille proportional zum abgelaufenden meter und das salatblatt wird das dreifache kosten wie in einem normalen geschäft, dafür gibt es aber exotisches und fremdes, nie gesehenes und beste frische.
entweder bin ich ignorant oder blind (...) oder habe die augen woanders, letzte woche fand ich etwas neues, eben das nie gesehene, undzwar eine sog. KIWANO. im fachjargon wird dieses fruchtmoster auch mit dem liebkosenden namen HORNGURKE bezeichnet. gurke optisch ja, geschmacklich nein und die tatsache, dass die kiwano aus der familie der kürbisse kommen soll, lässt nochmehr staunen. wie auch immer, der geschmack erinnert an bananen, zitronen oder gar an passionsfrüchte. die meinungen gehen auseinander, in africa ist der kleine "mutant" nur in mageren krisenzeiten beliebt (also jetzt?) und es behaupten gourmets, sie sei bitter bis geschmackslos. finde ich nicht. vorstellen kann ich mir die kleine leckerei in frischen salaten oder morgens im joghurt (schmeckt bestens!).

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