Samstag, 30. Mai 2009

CAFÉ



besonders schön auch zur blauen stunde. die ruhe schlechthin, umgeben von königlichen gebäuden aus anderen zeiten. hier und da ein liebespaar, la pétanque oder lauschige terrassen.


photography: copyright joerg lehmann


natürlicherweise sitzen die pariser das ganze jahr über im café. auch zu zeiten als es keine aussenheizungen gab. bei schlechtem wetter ignoriert man eben das schlechte wetter. wohl in keinem land der welt, sitzt man so gerne draussen auf dem boulevard, nicht in italien, auch nicht in japan und wahrscheinlich noch weniger in zimbabwe.
paris hat viele von ihnen, sehr viele. die auf den grossen boulevards, da wo der espresso inzwischen für bis zu 6 euro ausgerufen wird und es die kleinen staubpartikel aus den vorstadtautos umsonst gibt, interessieren mich nicht. besser sind jene, die auf kleinen plätzen ihre tische aufstellen und wo eine konversation nicht zum sich gegenseitig anschreien ausartet.
hier also mein ganz persönlicher tip, der ort, den ich als das epizentrum des pariser lebens empfinde. das palais royal, im 1. bezirk. hier muss man jetzt morgens in der sonne sitzen, umgeben von fein geschnittenen baumreien, die dort stehen wie im ballett an der nahen oper.
mit einem guten buch oder vielleicht einem gut gefüllten lunchkorb: da ist gut sein!

metrolinien 1 und 7, station palais royal/musée du louvre et pyramide

Freitag, 29. Mai 2009

INTERVIEW MIT: MICHELINO (ANGELINO) AMATO


photography: copyright joerg lehmann


dieser kleine pariser strassenköter hier auf dem photo, ist mein lieblingsnachbar. michelino hat eine wunderbare italienische mama (sein name hat es sicher schon verraten), die seinen freunden natürlich die amore-mama-küche kocht. michelino hat wirklich glück, die freunde des hauses sind auch seine freunde und alle gehen nachts pappsatt mit glück im gesicht in ihre heimat zurück. michelino bleibt immer und wird der einzige sein, der mamas rezepte notieren dürfte wenn er denn könnte. wir haben ihm kurz fragen zu diesen und jenen dingen gestellt. hier ein auszug:

  michelino, was kocht deine mama am besten?

alles!

  bon, aber es wird doch irgendwas geben, was besser ist als besser, oder?

nö, alles schmeckt super, könnte ich jeden tag haben, darf ich aber nicht. ihr amore füttert mich dann heimlich unterm tisch. das muss liebe sein.

  mit was kocht sie denn am liebsten?

con amore

  gut, geht ihr denn auch mal aus, also um die ecke oder so?

ja, aber nicht weit. vielleicht mal zum polen, also zum franzosen nebenan, der eigentlich ein pole ist. spricht aber deustch, sagt er.

  warum gerade da?

weiss ich nicht, ist aber in "geh mal pipi um den block entfernung" und offensichtlich ist die wurst da gut und der typ ist nett. der wuschelt mir immer am kopf herum. er herzelt überhaupt mit allen gerne und künstler ist er wohl auch.

  sag mal, zurück zu deiner mama. macht die auch salate oder leichte küche, oder immer nur         pasta?

nö, die kann und mag alles. salate macht ihr amore.

  du siehst ja nicht gerade füllig aus. eher genre, willste ne wurst oder zwei .... kriegst du                 nichts ab?

mmhh, ich muss um die wurst mit mama kämpfen. besonders mag ich die mit trüffeln aus italien. wie man mir sagt, ist die nichts für mich. ihr fescher amore darf, ich nicht :-(

  bist du glücklich?

doch doch, natürlich. habe noch nie ein interview gegeben (etwas aufgeregt).

was würdest du hier beim polen empfehlen?

alles, wie bei mama. aber: die schokoküchlein sind zum abrollen, die gibt´s zuhause nicht so wie hier!

  danke für´s gespräch!

interview geführt im restaurant am 27.05.2009

LE PANIER VOLANT
37, rue la bruyere
75009 paris
tel.: 00331.48.74.95.23
geöffnet: fast immer

metrolinie 13, station liège

easy going food in gemütlicher nachbarschaftsatmo. im sommer stehen zwei tische vor der tür. salate, schwertfisch, ratatouille etc. - alles hausgemacht vom chef selbst (one man show)
wein aus sardinien in magnumflaschen zum glasausschank!

PARIS 2arr. - L´ÉCAILLE DE LA FONTAINE


2 glückliche seemänner vor dem restaurant. gérard dépardieu und der gourmetpilot



photography: copyright joerg lehmann


freitag mittag in paris: nach anfänglichen schwierigkeiten kann es die sonne doch schaffen, paris aus seinem bleiernen grau zu befreien. merci, bon dieu!
grund genug im freien zu essen und sich mitten im zentrum von paris dem meeresrauschen hinzugeben. ein idealer ort hierfür ist GÉRARD DÉPARDIEUS minirestaurant L´ÉCAILLE DE LA FONTAINE, gleich gegenüber der fontaine gaillon. ein tisch, ein glück! mehr als einen tisch für zwei personen kann man nunmal nicht aufstellen auf dem trottoir. geboten wird frisches und unkompliziertes aus der bistroküche, weder aufgewärmt wie bei vielen kollegen, noch langweilig. hier würde der herr gott auch sitzen wollen (wie in frankreich). 

man fühlt sich gut aufgehoben zwischen drouant (restaurant von antoine westermann auf der anderen strassenseite) und der fontaine. das leben gibt sich von der schönen seite, nämlich mit austern und langoustinen aus der bretagne. am vortag gefischt und morgens um 7h in paris. mehr geht nicht würde herbert säckler sagen. in der tat, die leicht rosafarbenen langoustinen zergehen auf der zunge wie die wolken über dem atlantik. dazu trank ich einen petit blanc und hoffte auf die unendlichkeit des lebens ...

L´ÉCAILLE DE LA FONTAINE
15, rue gaillon
75002 paris
tel.: 00331.47.42.02.99
geöffnet von montag bis freitag, mittags und abends
metrolinie 7,3,8 und RER A, station opéra

Donnerstag, 28. Mai 2009

DA WILL ICH HIN! PARIS 9arr. HOTEL AMOUR

photography: copyright joerg lehmann


"liebende sollen nicht abgelenkt werden" würde man meinen. in der zimmern des HOTEL AMOUR in paris, gibt es weder telefon noch einen fernseher. dafür stimmen aber die tarife und das frühstück für 12 euro geht klar durch. der orangensaft ist frischenst gepresst, der milchcafé so wie er sein muss und die croissants au beurre comme il faut. dazu gibt es natürlich knackiges baguette und eine bildhübsche bedienung(sie ist schwedin und knausert nicht mit charm) . 

an den wänden der kleinen brasserie hat der erotikamateur gelegenheit schon früh morgens in seichten regionen zu träumen. überhaupt ist diese location mit ein paar wenigen zimmern gut für das auge. neben den attraktiven mädels im service und der clientel, gibt es romantische zimmer zu mieten, und diese auch halbtags.

neuerdings nennt man diesen stadtteil, etwas unter pigalle liegend, auch SOPIG (south of pigalle). natürlich gibt es in gefühlten 3 spazierminuten auch das luftige gewerbe. gleich um die ecke allerdings ist es viel spannender, nämlich da, wo sich die rue des martyrs mit seinen foodläden erstreckt. 5 boulangers/patissiers auf 150 metern und von den fruits et légumes mal abgesehen, natürlich frischesten fisch, la poularde st. honoré (ehem. rue du marché st. honoré) und viel viel käse.

unzufriedene behaupten nicht ganz zu unrecht, dass der service im allgemeinen nicht der schnellste ist und der lärm des quartiers nervt. gut, mag sein. dennoch: man ist in paris und für den preis und die scharfe atmo, vergisst man gern den schuss des nicht perfekten. für ausser haus gäste empfehle ich das frühstück wochentags und den sonntäglichen brunch auch. wenns warm ist natürlich im garten.

HOTEL AMOUR
8, rue navarin
75009 paris
tel.: 00331.48.78.31.80
www.hotelamourparis.fr
metrolinie 2, station pigalle

Mittwoch, 27. Mai 2009

YANGMEI - YUMBERRIES



photography: copyright joerg lehmann


sie sehen aus wie kleine rubis, schmecken wie granantäpfel, sind aber eine asiatische beere, die am baum wächst und sich vor allem in china grösster beliebtheit erfreut. ihr geschmack ist irgendwo zwischen süss und sauer angesieldet und man kann mit ihnen so einiges anstellen. für meinen teil, ich lasse sie einfach in den mund gleiten (ohne den kern zu verschlucken!) und erfeue mich an einer vitamin c bombe, die, wie kenner behaupten auch "antitoxidants" beinhaltet.
japaner nennen sie übrigens YAMAMOMO. da sie im westen nicht wächst, man dem kind trotzdem einen namen geben musste, wird sie YUMBERRY genannt.

WEINREBEN


pinot noir
chardonnay

photography: copyright joerg lehmann


auf den zahlreichen reisen in die bunte welt der weinberge, stehe ich oft ratlos vor den weinreben und kann sie nicht bestimmen. wer ist hier was? wenn nicht gerade ein kundiger winzer zur stelle ist, kann ich ausser in der monocépagen welt, nicht eindeutig sagen welche rebe zu welchem namen passt. einfach ist dies natürlich wie auf den oben abgebildeten blättern in der champagne, wo es eigentlich nur eine weisse und eine rote sorte gibt (die anderen traditionellen sorten finden fast keinen gebrauch mehr). natürlich nur dann, wenn hier und da noch trauben hängen. schwierig ist die bestimmung an der cote du rhone oder im elsass.
da ich leider nicht professsioneller oenolge bin oder andere kompetenzen habe, die es zulassen würden an hand der traube eine bestimmung vorzunehmen, habe ich mich nach einem ausweg erkundigt.
offensichtlich ist die einzige option der bestimmung, das weinblatt. an ihm, sagt man, ist es dann doch klar wer was ist. anfang der weinstunde (fortsetzung ist noch nicht festgelegt), die champagne.

Dienstag, 26. Mai 2009

WUSSTEN WIR ES DOCH

der volksmund hat ja immer das richtige bon mot zur hand. hier einige auszüge aus der weiten welt:

wer eine kokusnuss verschlingt muss sehr viel vertrauen zum seinem darmausgang haben ...
(sénégal)

der mensch setzt ruhm an wie das schwein fett ...
(china)

glück ist das einzige was sich verdoppelt wenn man es teilt ...
(china)

grosse fische leben nicht in kleinen teichen ...
(japan)

jedes reiskorn kostet mühe ...
(japan)

der meerettich ist nicht süsser als der rettich ...
(russland)

der satte versteht den hungrigen nicht ...
(russland)

aus einer rübe kann man kein blut pressen ...
(italien)

bei tisch wird man nicht alt ...
(italien)

was weiss ein affe vom geschmack von ingwer ...
(indien)

wenn der magen voll ist, singen die vögel und die menschen lachen ...
(australien)

die gäste essen nicht, was sie erwarten, sie essen was man ihnen vorsetzt ...
(türkei)

jeder zeigt mitleid aber brot gibt keiner ...
(türkei)

das wasser, was du nicht trinken kannst, lass fliessen ...
(mexiko)

der beweis des puddings besteht darin, ihn zu essen ...
(spanien)

"ich kenne dich kabeljau, auch wenn du verkleidet daherkommen solltest ...
(spanien)

HUMMERZEIT

hier auf dem bild: 3 bretonsiche kollegen, die nach dem phototermin leider nichtmehr zusammen gesehen worden sind.

photography: copyright joerg lehmann


es ist hummerzeit! im gegensatz zur verbreiteten meinung, dass der hummer zum weihnachtsfest seine hochsaison hat, ist der sommer die beste zeit zum verzehr. 
meine message ist aber eine andere: immerwieder höre ich, dass köche nicht den mut haben das lebende  tierchen in kochendes wasser zu werfen. der mut muss auch nicht sein, ist eher unnötig bis blödsinnig. die richtige technik ist folgende: man lege den hummer kurz vorher ins gefrierfach. er schläft mit der kälte ein und ist somit gut für den nahenden hitzetod präpariert. keine stresssymbole und schliesslich hat er ja keine zeit aufzuwachen. 

KYOTO

restaurantleben am kamogawa in tokyo

photography: copyright joerg lehmann


es gibt städtenamen, die träume in bilder umwandeln, selbst für jene, die noch nie dort waren.
eine dieser städte ist kyoto, in der präfektur nara. japaner sind sehr traditionel, dies manifestiert sich besonders in dem gesellschaftlichen verhaltenskodex, aber auch in der kleidung (kimono), beim essen, der teezeremonie und vielen anderen alltäglichen dingen, die uns westlern verschlossen bleiben.

kyoto ist also eine dieser sehr alten städte, in denen der kimono nicht nur im gion getragen wird. auch auf den terrassen des KAMOGAWA (fluss der wilden enten), zieht sich im zentrum eine beeindruckende zahl an restaurants den fluss entlang. gegessen wird in mehreren etagen und vielen unterschiedlichen küchenrichtungen. japaner verbringen die meiste zeit beim arbeiten, den rest aber der verbleibenden stunden des tages, geht man aus und gibt sich den oralen genüssen hin. und das reichlich! in kyoto quellen die kleinen restaurants geradezu über. einheimische und meist inländische touristen amüsieren sich in teilweise kleinstläden, in den gerade platz genug ist für 6 gäste und OKA-SAN (mama), die hinter dem tresen in grösster ruhe hausgemachtes kocht.

kyoto sollte für japanreisende eine der ersten stationen sein. hier am kamogawa, stelle man sich dann vor, wie es hier vor langer zeit zuging, als die stadt noch die kaiserliche residenz japans war (794-1868). natürlich ist kyoto zum teil ebenso modern wie jede andere japanische stadt, sie bietet aber ein unvergleichliches kulturelles erbe, mit beindruckenden palästen und tempeln.


Montag, 25. Mai 2009

URLAUB IN PARIS


blick vom anderen ufer des etang auf das hotel rechts im bild. auf der rückseite des betrachters zieht sich der wald bis nach versailles hin

15 minuten von paris die fischeridylle für maler und andere poeten



zum sommer auf der karte: rhubarbe et amende douce, pomme verte et sorbet betterave


poitrine de porc confite, concombre et fraises au basilic cotes de romaine

photography: copyright joerg lehmann

paris intramuros ist bekanntlich nicht gerade verwöhnt mit grünflächen und parks. was in literatur und film als pariser charm verkauft wird, ist in der täglichen realität oft eher grau und luftverscmutzt. was also tun, wenn man doch am teich sitzen möchte, umgeben von bäumen und grünzeug, einen sprung vom zentrum, fast den eiffelturm noch im blick.

jean-baptiste camille corot (geb. 17.july 1796 - gest. 22.februar 1875 ) wusste es. er war als landschaftsmaler anhänger der BARBIZON SCHULE und bewegte sich zwischen dem neo-classischen stil und dem impressionismus. claude monet behauptete sogar: "es gibt hier nur einen meister - corot. wir sind nichts im vergleich zu ihm, nichts!"

zurück zur location: hier also, 15 minuten von paris, lauert ein kleinod aus corots zeiten, der ETANGS DE COROT, im herzen des vorortes ville d´avray. hier ass der meister und gab sich seiner landschaftsmalerei hin. heute sitzen hier vor allem angler am teich und kontemplieren sich ihre fische ins netz. 

wer nicht angelt und auch kein zeichentalent sein eigen nennen kann, ist gut im LES ETANGS DE COROT HOTEL & SPA aufgehoben. der unvermutete naturflash bleibt beim pariser publikum nicht unbemerkt. gemütlich nascht man auf der schattigen terrasse der PAILLOTTES oder dem sonnigen CAFÉ DES ARTISTES eine moderne terroirküche. die pariser geschwindigkeit kocht sich mit jeder minute auf eine "eins mit der natur" geisteshaltung runter. der geruch von rosen und anderen kleinen blumenwundern vermischt sich mit verschiedenen grüntönen des umliegenden baumbestandes. und: nachts lacht der mond und morgens piepen die vögel.  

ohne also ein flugzeug zu besteigen oder am stop and go der am wochenende zu tausenden flüchtenden pariser automobilisten teilzunehmen, lockt hier der alte spruch: warum in die ferne schweifen, ist das gute doch so nah. mein vorschlag: 5 tage paris, 2 tage corot et la vie est encore plus belle.

les etangs de corot
55, rue de versailles
92410 ville d´avray
tel.: 00331.41.15.37.00

AUSTERN - ENTR´ACT

photography: copyright joerg lehmann


..... "austern mit champagner, geben dir den rest" zitat hendrik thoma.

zum wochenanfang und als entschuldigung für drei tage gourmetfaulheit, hier etwas zum träumen am montag morgen.

BON DÉGUSTATION!

Donnerstag, 21. Mai 2009

HONI SOIT QUI MAL Y PENSE


photography: copyright joerg lehmann

INTERVIEW MIT: EMMENTALER KÄSE

photography: copyright joerg lehmann


  warum heisst du emmentaler käse?

ich komme aus der schweiz, aus dem tal der emme, kanton bern. dort werde ich seit ca. dem 13. jahrh. hergestellt.

  was soll denn AOC heissen?

es bedeutet die herkunftsbezeichnung ( appellation d´origine controlee ). ich werde in einem ganz bestimmten ort (region), mit kontrolliertem traditionellen verfahren hergestellt. natürlich geht es hier um eine klar definierte qualität!

  wo wird heute der emmentaler hergestellt?

wir "wachsen" heute in folgenden kantonen auf: aargau, bern, glarus, luzern, schwyz, solothurn,
st. gallen, thurgau, zug und zürich. teils auch im kanton freiburg.

  dich erkennt man wie?

naja, an den löchern und dem stempel der käserei auf der laibseite. 

  aus was wirst den denn eigentlich gemacht (blöde frage, tut mir leid)

ich bin ein kuhprodukt, von glücklichen kühen, die selbstverständlich nur gras und heu fressen und kein silofutter ohne anderen blödsinn den man kühen zum fressen gibt. für 1 kg käse braucht es 12 liter milch.

  wie gross seit ihr eigentlich vor der "schlachtung"?

unser runder laib hat ca. 80 - 100cm durchmesser, mit einer höhe von 16-27cm und einem gewicht von 75-120kg.

  nach was muss das denn schmecken so ein emmentaler?

in jungen jahren schmecken wir nussig mild, später eher würzig aromatisch.

  gut, das verstehe ich, aber warum habt ihr eigentlich löcher?

naja, die löcher sind sowas wie unsere identität und enstehen während des reifeprozesses im gärkeller. 

  und wieviele hat man dann davon?

also, in so einem dicken ding von oben genannter grösse, findest du gute 1000-2000 löcher, von bis zu 4cm durchmesser. bei kurzer kopfrechnung macht der lochanteil ca. 20% aus. 

  soll heissen, dass jeder käse mit löchern ein emmentaler ist?

nein, wirklich garnicht. man sagt zu uns: kein emmentaler AOC ohne löcher. aber nicht jeder käse mit löchern ist ein emmentaler AOC.

danke fürs gespräch!


aufgezeichnet am 21.5.2009 nachmittags in paris, 16:39 (per telefon)

Mittwoch, 20. Mai 2009

INTERVIEW MIT: SOMMELIER HENDRIK THOMA

HENDRIK THOMA HIER WIE IMMER IN HÖCHSTFORM IM BILD. er sah etwas aus wie jacques tati, sprach aber eher platt als frannsösiisch

photography: copyright joerg lehmann


wer fragen stellt bekommt antworten, zwar nicht immer die erwarteten (wäre ja zu langweilig), aber wenn man die richtige person fragt, bekommt man den stoff den man hören will. unser erster gourmetpilot interviewpartner ist deutschlands TRINK DEN WEIN HIER AUTORITÄT, hendrik thoma vonne elbe. ich traf ihn kürzlich mal wieder beim italiener in eppendorf und hatte wie immer eine excellente zeit (great time!). DER MANN IST GUT! wer ihn nicht kennt, hat leider pech gehabt, kann aber hier etwas aus seiner tiefen trinkerseele erfahren. die fragen sind frei erfunden, die person nicht. den gibt es wirklich :-)

  warum wein?


Weil einfach mehr drin ist im Glas!

  warum soll im wein die wahrheit liegen?

Weil er Dich Dinge sagen lässt die Du sonst niemals sagen würdest!

  trinken katholiken anders als protestanten?

Klarer Wettbewerbsvorteil für die Katholiken: Sie können jederzeit Abbitte
leisten.

  welchen wein hast du mit deiner frau am ersten abend nach dem kennenlernen
getrunken?

Weiß ich nicht mehr, aber er war verdammt gut!

  wie wird wein in 50 jahren schmecken?

Anders!

  schmeckst du den schweiss des winzers beim trinken?

Nicht den Schweiss, aber ob er hart gearbeitet hat.

  was trinkst du zu la traviata und led zeppelin?

Wie wäre es mit einem ätherisch duftenden Pinot Noir? Kommt darauf an, wer
noch im Raum ist.....

  was ist der messwein eigentlich für ein gewächs?

Selten ein gutes.

  machen champagner und austern zusammen geil?

Champagner macht scharf und Austern geben Dir den Rest.

  achtest du auf das design des etiketts?

Wenn der Wein gut ist, merke ich mir das Etikett. Dann hilft ein
einprägsamer Auftritt. Etikett ist Magie..



DANKE HENDRIK, DIE NÄCHSTE PULLE GEHT AUF MEINE RECHNUNG!

KIRSCHEN

photography: copyright joerg lehmann


MEINE LIEBLINGSFRUCHT! sie hat süsse und saures zugleich und ist in ihrer farbe die verführung schlechthin. in japan ist sie symbol des selbstopfers und  der selbstfindung.
in früheren zeiten war sie gar symbol des opfers von blut und leben der samurai ( das rote fleisch entfernen um zum kern durchzudringen).
sie erscheint natürlich auch im mittelalterlichen christlichen stillife und stand für die verbotene frucht, ähnlich wie der apfel.
wie auch immer, für mich bedeutet sie auch liebe und leidenschaft, nicht nur beim essen ( ).

die kirschsaison ist in den anfängen. was gibt es schöneres, als auf einer leiter zu stehen und die rubine selbst vom baum zu holen.

Dienstag, 19. Mai 2009

SCHNITTLAUCH

photography: copyright joerg lehmann


im gegensatz zu seinen verwandten, dem knoblauch und der zwiebel, kann man beim schnittlauch das essen, was über der erde wächst. 

da es glücklicherweise immernoch traditionalisten gibt, die bei einer essenseinladung einen blumenstrauss aus der hand zaubern, möchte ich vorschlagen, dieses mit kräutern und blumen zu tun, die man nachher gemeinsam im salat essen kann.
eben dazu würde sich (wie auf dem photo zu sehen) der schnittlauch mit seinen hübschen blüten eignen, aber auch diverse andere pflanzen. esst blumen! sie machen einen salat zum sommer und das gericht zum gemälde.

SARDINEN


photography: copyright joerg lehmann


das meer war nie weit in meiner kindheit und so hat sich der geschmack von fisch tief in meine saveur-festplatte geprägt. 
einer der fische, die ich heute besonders liebe und jederzeit essen mag, ist die sardine. ob eingelegt in jahrgangsbüchsen (siehe älteren blog) oder roh, sie macht gute laune und schont das portefeuil dazu. wie viele andere brüder und schwestern dieser fischart, braucht es nicht viel, um nicht zu sagen eigentlich garnichts, um den ultimativen genuss zu haben. sowieso, je weniger am fisch herumgebastelt wird, desto besser schmeckt er und behält seine eigenen typischen aromen. wenn ich fische nicht roh esse (meistens aber doch), werden sie nur kurz und präzise der hitze ausgesetzt (tötet das arme ding nicht ein 2. mal in der pfanne!)

hier ein ganz banales rezept: click auf  www.aalfred.de , dann kann der spass ungefiltert direkt losgehen. nichts für den kochprofessor, aber viel für den geniesser des einfachen glücksschmauses.

achtung: sardinen sollten gut geschuppt werden, sonst ist die freude dahin!

KOMMENTAR LESERIN


leserin martha holle, hausfrau aus mümmelmannsberg. leibgericht: leberwurstbrot

photography: copyright joerg lehmann/pedro anacker (www.la-devils.com)

gestern abend erreichte mich per e-mail folgender kommentar:

lieber gourmetpilot, zu viel ist zu viel! warum werde ich denn nicht gefragt? hier mein photo (hat hans-jürgen gestern noch geschossen) und meine leibspeise: leberwurst von schlachter thomsen. das ganze bei uns im garten, mit graubrot, etwas petersilie und n´alster oben drauf, das fühlt sich an wie auf der kot da zür oder wie das heisst. volle pulle froide eben. ihre martha

Montag, 18. Mai 2009

PARIS 11arr. - CHRISTA IM GLÜCK




photography: copyright joerg lehmann

MEIN ERSTES SEEZUNGENFILET IM ASTIER


was gibt es neues in der pariser gastrowelt? hat wieder ein chef die tür des restaurants x zugeknallt oder ein anderer eine mousse au chocolat von y kopiert. wen sieht man wo mit wem und schmeckt es noch bei t wie vor jahren? usw. usw. was interessiert denn eigentlich wirklich?
wo sind sie, die innovativen ideen, besonders die, die wirklich hilfreich sind oder andere, die eine nachricht rechtfertigen?

ich möchte meinen lieben bloglesern nicht immer die gleichen läden empfehlen aber es geht nunmal nicht anders. in diesem fall komme ich mal wieder auf meine "kantine" zurück, ja, genau die: das ASTIER im elften.

also, monsieur le patron frédéric ist nicht nur ein guter gastronom sondern auch ein guter vater seiner tochter christa. ebendie hat uns heute model gestanden (gesessen), um das ASTIER LÄTZCHEN zu promoten. worum geht es? feinschmeckende eltern bekommen beim restaurantbesuch mit ihren kleinen gören und zappelphilipps ein gericht (seezungenfilet) für 10 euro und ein handbesticktes astierlätzchen obendrauf. es gibt also nicht nur ein geschenk, sondern auch ein prima fisch zum aufessen und die kleinen können nachmittags unversaut auf omis sofa herumrangeln. bon appetit!

das seezungenfilet gibt es mit einem hausgemachten püree, für alle quälgeister unter 5 jahren, ab monat juni und immer mittags. allerdings sollten kinder ihre eltern mitbringen :-)

KARTOFFELSTATION

metro parmentier, linie 3 - geöffnet seit dem 19.oct. 1904

photography: copyright joerg lehmann


derweil man ja bekanntlich nicht dumm sterben will, lohnt es sich in paris auch jenseits der grossen museen und ausstellungen etwas genauer hinzuschauen. ein gutes beispiel ist die auf der linie 3 liegende metrostation PARMENTIER.
es wäre etwas weit gegriffen, zu behaupten, dass die station wie ein gewächshaus aussieht. man hat allerdings den leichten eindruck eines urbanen schrebergartens beim einlaufen der untergrundbahn. erklärt wird hier auf kurze aber unterhaltsame weise, der weg der kartoffel durch die geschichte und ihr weg durch die kontinente.
der name PARMENTIER kommt von ANTOINE AUGUSTE PARMENTIER (geb. 1737 in montdidier - gest. 1813 in paris). im 18. jahrh. suchte man fieberhaft nach einem ersatz zum fehlenden brot und bekam vom agronom und pharmazeut parmentier die antwort: der kartoffelanbau. aus diesem anlass war er es den parisern wert, nach ihm eine metrostation zu benennen. eine ehre, die nicht jedem in der französischen geschichte zu teil wurde.


wem nach einer kräftigen portion HACHIS PARMENTIER AU CANARD CONFIT ist, sollte folgenden food-blog konsultieren. hier gibt´s das rezept aus französischer hand und auf deutsch. www.wiegottindeutschland.blogspot.com

Sonntag, 17. Mai 2009

PROVENCE MON AMOUR - CHEZ UDO

udo philipp, poet und küchenheld 


für sprachmuffel offensichtlich



die welt bei udo. als ehem. ZDF korrespondent in paris, kenner der französichen seele und kultur

stendhal gehört zum inventar und herzt sich durch das untypische leben als wach-wauwau



bei udo speisst man wie in der bibliothèque national



nur mal zum appetit anregen: soupe de radis noir, foie gras poilee



udos einkäufe am marktag. wer ihn begleitet hat als abschluss "un petit rouge" (einen kleinen roten) am barwagen in der hand. eine schöne tradition zum abschluss des shopping



tafeltrauben am marché in velleron



auch auf den anderen märkten, wie hier in arles, lässt sich das leben gemütlich an


die provence und ihre farben ...


photography: copyright joerg lehmann


wenn sich die engländer peter mayle brüsten, dann können deutschen mit udo philipp angeben.
beide sind leidenschaftliche wahlprovencalen, jedoch mit einem sehr unterschiedlichen lebensweg. der eine muss sich verstecken (mayle), der andere kocht für einheimische und reisende geniesser (philipp). 

in seiner "auberge du marché, chez udo" im etwas abgelegnen örtchen velleron tobt sich der ehemalige journalist aus bonner tagen so richtig aus und überzeugt nach anfänglichen schwierigkeiten mit gekonnten kreationen von produkten der region. die sind bekanntlich nicht ganz ohne und das glück will es, das "le chef" nur über den gegenüberliegenden platz laufen muss (marché de nuit de velleron - mo-sa ab 18h), um die begehrten dinge zu bekommen, aus denen die küchenträume sind. jene produkte eben, sind nicht nur von der provencalischen sonne verwöhnt, sie sind auch bio und aus den händen der vielen kleinen örtlichen produzenten, denen die qualität wichtiger ist als eine masse, von chemie versetzten nicht schmeckenden früchten und gemüsen. 

wenn man also "zu udo" geht, entscheidet man sich für ein etwas untypisches restaurant. die kleine villa am ortsrand kommt völlig unprätentiös daher. udo kocht aus leidenschaft, mit energie, herz, faszination, kreativität, kraft, mut und dieser kleinen portion stolz, wenn der abend gut gelaufen ist und den gästen fast wie im theater, glück und zufriedenheit im gesicht steht , wenn der hauptdarsteller auf der bühne erscheint.
in dieser villa eben, umgeben von massig literatur und  kleinen napoleons, in form von skulpturen, büchern und bildern, hat man fast das gefühl privat verköstigt zu werden. die ausgesprochen elegante madame carola balanciert die gerichte geschmeidig an hund stendhal vorbei, der dösig zwischen tisch und stuhl liegt, immer auf der lauer, hier und da eine streicheleinheit zu bekommen. 
während sich die lokalen weine fast von selbst trinken und die klassische musik im hintergrund die gerichte begleiten, denke ich, dass es doch noch hoffnung gibt für eine bessere welt.

udo kocht sehr nach saison und mit der erde verbunden. aus respekt zu den produkten wendet er mit viel fingerspitzengefühl das niedrigtemperatur kochen an.

für weitere information zu udo philipp und anderen restaurants in der provence, die praktisch in marktnähe liegen, empfehle ich den artikel von GABI GÖTZER in der ESSEN UND TRINKEN ausgabe 06/09.

auberge du marché
boulevard fernand maillan
84740 velleron

tel.: 00334.90.20.18.31

Samstag, 16. Mai 2009

NACHSCHLAG

manfred ohnesorg, hauptwachtmeister a.d.: klein manfred war schon in der kindheit ein freund von recht und ordnung.  aber mama karla ohnesorg hatte so ihre probleme mit dem kleinen manni. so manchen abend erschien er nicht zum abendbrot, da er sich beim nachbarn herribert seifert mit an den tisch setzte und die bücklinge wie ein grosser verspeiste. später dann wurde er vorsitzender des vereins VSHF (vereinigung schleswig-holsteiner heringsfreunde). gut gestärkt beendete er im letzten jahr seine polizistenkarriere in hamburg-sasel.
p.s. manni hat übrigens viel spass beim lesen des artikels über die lutscher, etwas weiter unten. selbst er als ehem. beamter meint, dass die dinge doch teils etwas weit gehen. recht hat er.


photography: copyright joerg lehmann/pedro anacker (la-devils.com)

nach unserer umfrage in hamburg, hat sich leserin ulrike skadow aus paris gemeldet und nachgefragt, ob man da oben im norden denn nicht aus bismarkhering schlemmt. wir haben also nochmal nachgesehen und einen interviewpartner gefunden :-)

Freitag, 15. Mai 2009

UMFRAGE


werner koppmann, advokat aus schnelsen: isst gern traditionelles aus deutschen landen, besonders mutters labskaus. an besonderen tagen darf es auch ein döner von gegenüber bei ülmüz sein.

oma inge mertelsen aus altona: sie ist verrückt auf popkorn vor der glotze, kann sich aber auch an sushi erfeuen, da ihre enkelin henriette von schrankow mal in japan oder china war ... sie träumt von einer paella am strand in spanien, mit diesem frucht/weinmix in der hand "wie heisst das zeug noch?"



norbert motz, rumtreiber aus harvestehude: er meint er sei vegetarier... naja, so wirklich wollten wir ihm nicht trauen. allerdings liebt er algen und joghurt; nicht zusammen aber nacheinander. norbert kocht übrigens gern und teilt seine küchenkünste mit seinen ehemaligen kollegen der fremdenlegion.




markus katz, förster i.r. aus norderstedt: er ist förster und isst gern fisch aus der pfanne. er muss so richtig in butter schwimmen meint er. dazu gibt´s ein bier. im sommer zieht er durch die wälder und seen von meckpo zum schiessen und angeln. sein grösster fisch hatte stolze 3,45 kilo "was war das noch?"



maria von königsmann, privatière aus blankenese: sie kommt wie man sieht aus den elbvororten. wir erwischten sie mit pommes am bahnhof wedel, mit kind und kegel. sie hat eine eismaschine zuhause und macht olivenöleis (aus der provence). maria meint übrigens: "stillem wasser und schweigenden leuten ist nicht zu trauen". da hat sie wohl recht!




kofi amadou, kontrolleur hvv aus billstedt: kofi schlemmt nur mit musik, alles im stehen versteht sich. als afrikaner hat er sich an husumer krabben gewöhnt (exotik) und kocht aber auch wie bei muttern im schwarzen kontinent. alles spicy und hot.





katharina bleich, forscherin aus othmarschen: katharina ist auf diät und wollte uns nicht verraten was sie wirklich mag. ich würde mal diagnostizieren, dass ihr kühlschrank leer ist und sie ungesundes im vorbeigehen nascht (lollys und marshmallows). katharina hat mit ihren freundinnen eine fahrradtour durch die französische gascogne gebucht. wenn das mal gut geht. von der foie gras möchte sie nur mal probieren ....





harry haraldsen aus st. pauli: harry ist matrose und als hamburger jung den guten dingen nicht abgeneigt. harry mag alles und war schon als kind der sunnyboy von mutti, soon richtiger müllschlucker. heute schluckt er gern latte machiato auf dem kiez und lässt ungern den halben teller stehen, weder beim italiener noch beim spanier. leibgericht: milchreis!




dörte kurz, apothekerin aus barmbek: also dörte liebt pizza und alles vom holzkohlengrill. besonders steht sie auf die dicken würste und das spanferkel so ganz jung. als weinkennerin bevorzugt sie die tiefen spanier aus rioja. sie wollte mal in der gastronomie arbeiten ... naja




dirk pantos, poet aus wandsbek: dirk ist etwas verträumt und hat immernoch die bilder seiner letzten reise nach dubrovnik im kopf. die hackbällchen dort mit diesem leckeren salat aus rohkostzwiebeln  haben ihn verzaubert. gerne würde er dort hinziehen, hat aber als hartz 10 empfänger nicht die mittel. die krise sagt er, lässt die gourmets sterben.

alvis mozetka, krankenkassen sachbearbeiter aus harburg: ja also der feinschmecker schlechthin. seine "bibliothek" wie er sie nennt, besteht nur aus restaurantführern und anderen gazetten, die über gutes essen schreiben.
er wäre sehr gern restaurantkritiker geworden, um sich bezahlt durch die paläste der welt zu essen. wurde aber nichts. jetzt träumt er in harburg von einer kochshow um "denen mal richtig zu zeigen was hier teller iss" ... leibspeise: zitronentarte, apfelmus, dorade royal und tartar de thon.


alfred a. bock, arbeitslos aus horn: spezieller fall. alfred liebt pasta in allen varianten, gern auch mit straussenfleisch und viel sosse. alfred ist als ehemaliger werber zum hobbyphotographen mutiert und reist durch das land um frische kartoffeln und tomaten und sowieso alles was schmeckt aufzunehmen. mit seiner neuen digitalkamera macht das leben spass. er hasst hamburger und fast food, liebt aber japanische nudelgerichte und suppen.



photography: copyright joerg lehmann/pedro anacker (la-devils.com)


da fragt man sich doch beim besuch der deutschen republik, was die menschen täglich essen. wo sind ihre vorlieben, was mögen sie besonders gern oder gar, wie sieht ihre leibspeise aus. wir haben auf einem spaziergang durch hamburgs innenstadt, einige passanten herausgegriffen und ihnen eben diese fragen gestellt. hier das ergebnis.