Montag, 30. November 2009

MACARON DE PARIS








photography: copyright joerg lehmann

wer weiss wo die kleinen mandeldinger wirklich herkommen. die einen behaupten, catherina de medici hätte sie aus italien eingeschleppt, die anderen sagen, sie sind im baskenland geboren und folglich ludwig XIV zu seiner hochzeit 1660 offeriert worden. 
was wir heute wissen ist, dass sie zwischen beverly hills und roppongi ihren siegeszug durch die welt geschafft haben und in allen nur denkbaren farben und geschmacksrichtungen den weg zum leckermaul finden. die grossen pioniere sind hier bekanntlich pierre hermé und die firma ladurée. sie zeichnen die moderne welt der macarons auf und geben ihnen einen teint der modewelt, eine eintrittskarte in die salons der reichen und schönen. präsentiert werden sie wie quartiersche diamanten in kleinen schatullen, versteckt in seidenen papieren und wären sie nicht zum essen, würde es leute geben, die die saisonal wechselnden saveure sammeln würden. rein in den tresor und zu die tür! nein, so weit geht es nicht. kaufen, essen und glücklich sein. 
bonne dégustation!

1 Kommentar:

  1. Macarons sind ja wohl noch nie treffender präsentiert worden! Sinnlich-künstlich anmutende Materialisationen erotischer Süße. Wer, wenn nicht du weiß um die verführerische Kraft der kleinen süßen Dinger ...

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