Samstag, 24. Oktober 2009

WALNUSS


dieses knuffige model bringt es immerhin auf 5,5 cm!


photography: copyright joerg lehmann


alexander von humboldt sah den walnussbaum so:
"habt erfurcht vor dem baum, er ist ein einziges wunder"

man sagt, dass die walnuss ein ein traditionelles mittel zur unterstützung der gehirnfunktionen sei, ebenso eine ideale nervennahrung, sie fördert die leistung im gedächtnis, ist gut gegen konzentrationsschwächen und kopfschmerzen.
der walnussbaum ist vielfältig und es finden sowohl das holz (sehr gefragt), als auch die blätter und die grüne schale verwendung.
dem walnussbaum gilt als baum der standhaftigeit und fruchtbarkeit. seine reise trat der baum über persien, zentralasien und china an. landete dann in griechenland und reiste römischen reich bis nach gallien.
in unserer heutigen nahrungskette tritt die walnuss sehr heufig in erscheinung (walnussöl, weihnachtsgebäck, eingelegte nüsse, müsli etc.). mit apicius hielt sie auch in einem der ersten kochbüchern der welt einzug (de re coquinaria).

der volksmund sieht die walnuss so:

was unterm nussbaum wächst, taugt nichts
wer die nuss will, biegt den zwei um, wer die tochter will, geht um die mutter herum
nussbäume und faulenzer liefern ohne schläge keine früchte
5 walnüsse täglich halten die arterien frei
ein taube nuss

in frankreich heisst es, dass die nüsse oder nussblätter, die zu heilzwecken verwendung finden, zu johanni (24.6.) gesammelt werden müssen

die obige walnuss erwarb ich von einer bäuerin aus dem alten land, die im altonaer bahnhof einen kleinen stand hat. die grösse ist aussergewöhnlich und den geschmack der noch etwas feuchten und frischen frucht, würde ich als süsslich grün bezeichnen. beim photographieren lief mir unentwegt das wasser zusammen, beim anblick dieses kleinen freudemonsters.



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