Dienstag, 6. Oktober 2009

HONIG - LEBENDIG GEWORDENE TRÄNEN


goldene göttertränen

photography: copyright joerg lehmann


vor ca. 40-50 millionen jahren haben sich die ersten bienen entwickelt. der mensch wie wir ihn heute kennen, hat erst vor gut 200000 jahren die weltbühne betreten. diese vorlaufzeit haben die bienen genutzt, um die "speise der götter" zu erfinden und dem menschen einen natürlichen süssstoff zu geben (lange vor dem ZUCKERROHR). in allen hochkulturen (ägypten, griechenland,rom und germanen) spielte der honig bis zum mittelalter eine wirtschaftliche und mythologische rolle. 
die grösste zeit erlebte der bienennektar allerdings bei den alten ägyptern, bei denen er handelsgut und zahlungsmittel war. ein topf honig konnte ohne weiteres umgetauscht werden in ein ganzes rind oder einen esel. sogar die beamten unter RAMSES II erhielten einen teil ihres gehaltes in honig ausbezahlt. die sog. WANDERIMKEREI entstand in dieser zeit am NIL, wo man die bienenstöcke in gebiete intensiver landwirtschaft setzte und sie je nach belieben delocalisierte.

um sich vorzustellen, wie der arbeitstag einer honigbiene aussehen kann, hier die flugdaten:
um einen liter nektar oder honigtau zu sammeln, sind etwa 20000 flugeinsätze nötig.
1 liter nektar ergibt gut 150g honig.
eine biene macht pro tag ca. 40 ausflüge mit etwa 4000 blütenlandungen.
fazit: um einen liter honig zu erzeugen, braucht es gute 10000 flugstunden und 10 mio. angeflogene blüten.

unter diesem aspekt wird der morgentliche genuss von honig zu einem ganz anderen erlebnis. schon ein besuch beim imker lässt erahnen, wie emsig diese nie streikenden arbeiter und arbeiterinnen sein müssen, um uns mit diesem wunder zu verwöhnen.

die redewendung "jemandem honig ums maul schmieren" ist in der umgangsprache bekannt und eine derartige schmeichelei ein weiterer beweis, das pharaonen and andere götter sich nicht getäuscht haben können.

schon mein grossvater fritz pflegte zu sagen: junge iss jeden tag einen löffel honig und die gesundheit wird es dir danken. das mache ich auch fast täglich und füge dem auch noch PROPOLIS  ( kitharz zur abdichtung des bienenstocks, auch BESCHÜTZER DER STADT )hinzu. dem tropfen sagt man folgende heilwirkungen nach:
antibakteriell, antiviral, fungizid, immunstimulierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, wundheilend

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