Mittwoch, 30. September 2009

PRET A PORTER


ach ja, der sénégal. mit dem taxi brousse unterwegs, an den baobabs vorbei, gen st. louis um den trocknenden fischen beim langsamen wasserverlust beizuwohnen. nur, der kopf muss bedeckt werden gegen feindliche sonnenstrahlen und tausende von erdlöchern, beim cruisen durch die sénégalesische pampa.

szenenwechsel: sicherheit muss sein! und dies gillt freilich auch in paris im 18.arr. was liegt näher als zu einem naturprodukt zu greifen. die fesche kopfbedeckung kann natürlich im multitasking esprit benutzt werden. der afrikanische verkäufer konnte mir nicht sagen, um was es sich bei diesem halben "kürbis?" oder so handelt. fest steht, man kann die harte schale als salatschüssel benutzen (wird auch im freien fall nicht auf dem küchenboden zerschellen, ist sowas wie die sénégalesische antwort auf die tupperware), ebenso für regnerische tage unterm eiffelturm oder gern, mit loch unten versehen, als naturwaschbecken. eltern frühgeborener mögen ihren frischling darin baden oder schaukeln, als feuerwehrhelm allerdings wird es mit sicherheit nichts (vom tüv nicht als hitzebeständig ausgewiesen). vielleicht aber als fahrradhelm auf den neuen pariser couloires, als alternative zu diesen dämlichen bunten "ich kann auch tour de france" kopfbedeckungen. wem das nicht passt, könnte ihn auf dem gepäckträger als einkaufskorb festschnallen und seine biokarotten durch die grosstadt kurven.


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