Dienstag, 7. Juli 2009

CHAMPAGNE POMMERY & GRENO


hier zu sehen die flaschenabfüllung



kreideschächte aus der gallo-romanischen zeit



die "grosse treppe" mit 116 stufen zum 35 meter tiefen keller. gut sichtbar die seilbahn mit den körben



das grösste fass mit einem füllungsvermögen von 750 hectolitern


madame louise pommery wurde 1858 jäh zur witwe und teilte ihre schicksal mit der späteren "veuve cliquot". also nahm sie die dinge in die hand und soll RUINART überredet haben, ihr ein ordentliches grundstück etwas ausserhalb von reims mit vielen kalkschächten abzutreten. diese kalkschächte in der champagne sind perfekt zur flaschengärung und lagerung von millionen von litern des nobeln sprudelwassers. 
116 treppen muss man herunterschreiten um in den 35 meter tiefen graal der champagnerflaschen zu gelangen. kilometerweite gänge führten um 1900 dazu, dass man ein perfektes seilbahnsystem mit körben im keller installierte. hierdurch wurde der transport perfektioniert, um die hier im keller abgefüllten und verkorkten flaschen ans tageslicht zu bringen, fertig zum export für den damals grösstenteils englischen markt (in england bevorzugte man weiland einen eher trockenen champagner, im gegensatz zu den russen).

behauptet wird übrigens, dass der amerikanische sender AFN aus den "crayeres" gesendet hat. gut beschützt vor dem feind, werden hier wohl einige blindverkostungen stattgefunden haben.

obwohl kein grosser fan von pommery, habe ich (siehe eintrag - ausgetrunken - in diesem blog) eines meiner grössten champagnererlebnisse mit pommery & greno gehabt. im rahmen meines kochbuches mit didier elena (champagne mets encore) tranken wir früh morgens eine magnum von 1964. grosses kino! es gibt jetzt wohl nur noch 3 magnums die im keller des hauses pommery verbleiben aus diesem jahrgang.

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