Donnerstag, 18. Juni 2009

FERNWEH - BRETAGNE


le mont st. michel aus der ferne



... mit romantisch gesetzten segeln



zwiebeln aus roscoff



und austern bei le temps de vivre



um den "grossen blauen" zu bereisen (atlantik)



morgens am hafen von roscoff



grand hotel des bains in locquirec



... und das frühstück eben da



seeräuberstimmung auf der ile de bréha, denn



... auch seeräuber müssen essen



... wenn kein wasser mehr da ist



la maison de bricourt in canacale. rollingers haus hat maritime accente



... und verwöhnte zu goldenen zeiten seine kunden mit der "soupe tonkinoise" - une révélation!



le chef


photography: copyright joerg lehmann


im äussersten westen frankreichs verbirgt sich eine der schönsten regionen des landes. wer gestylte cabriofahrer und blingbling an der cote d´azur satt hat, ist hier genau richtig.
bretonen sind die friesen frankreichs, sie reden wenig und muffeln mit dem wind. was sie allerdings unterscheidet ist das essen. während die friesen an ihren krabben drehen und am wurststand gen wattenmeer blicken, hat der bretone so seine spezialitäten, an denen man nicht gern vorbeigeht. von den bekannten chefs mal abgesehen, findet man durchaus kleine restaurants, mit blick auf den poetischen hafen oder den "grand bleu" (das meer).
gegessen wird, was schwimmen kann oder sonst irgendwo im meer herumliegt und krabbelt. die bretonischen hummer, taschenkrebse, langusten, herzmuscheln, jakobmuscheln, sardinen, austern etc.
auch landschaftlich geht es hier rund, rosa felsen, weisse strände und türkises wasser. der tidenhub kann bis zu 12meter betragen und den kürzlich noch vollen hafen in eine nasse wüste verwandeln. die fischkutter liegen dann wie abgstellte spielzeuge im sand und das meer ist im urlaub. das salz in der luft, den wind im kragen und weite horizonte laden zum tiefen luftholen ein. schon immer kamen die guten dinge vom wasser, so auch gewürze und anderes aus der ferne. 
chef olivier rollinger ist einer dieser bretonischen botschafter (retour des indes). zwar bleibt sein herd im maison de bricourt kalt, seine welt ist aber nicht geschlossen. im chateau richeux darf weiter à la rollinger geträumt werden. zwar nicht im üblichen rahmen, aber mit genauso viel persönlichkeit wie in cancal.

im aktuellen FEINSCHMECKER ist die ganze geschichte zu lesen. hobbymatrose stephan clauss wollte es genauer wissen und hat sich an der nordküste entlang gefressen. 
 

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