Dienstag, 17. März 2009

ein hauch von BUTTER und BOULEVARD

beurre à la motte

photography: copyright joerg lehmann


ein leben ohne BUTTER ist ja eine grauselige vorstellung. hat man mich nicht früher auch mit margarine gequält? (warum eigentlich?)
in FRANKREICH: die frische butter auf ein warmes stück baguette gestrichen, nur so, ganz ohne was drauf, keine confiture oder honig, directement ...... yoyo, comme ca c´est bon! beides in einen café crème getaucht, irgendwo an der ecke oder am boulevard, mit blick auf die vorbeihuschenden hübschen demoiselles. ein sonntag morgen im frühjahr oder sommer, wenn die erste sonne um das immeuble gegenüber wandert und die lichtreflexe auf der tasse tanzen. ein journal dazu und die aussicht auf die kommenden stunden. los geht´s: platz nehmen auf einem der unzähligen logenplätze-sur-trottoire. favoriten sind natürlich die ecken, wo am sonntag morgen markt ist. gut geeignet für derartige szenarien sind folgende orte:

RUE DES MARTYRS, PARIS 9.arr
RUE CLER, PARIS 7arr.
RUE ABESSES, PARIS 18arr.
RUE DAGUERRE, PARIS 14arr.
PLACE D´ALIGRE, PARIS 12arr.
RUE MONTORGUEIL, PARIS 2arr.
RUE DE BUCI, PARIS 6arr.

ausserhalb von paris sitzt es sich auch gut auf der terrasse, leider sind aber die demoiselles nicht so hübsch. hilfreich ist dennoch das café mit blick auf opi und omi die PÉTANQUE spielen oder den tankwart gegenüber. .. nein nein, ist ja nicht so gemeint :-)
 
butter kauft man in frankreich beim FROMAGER (so noch nicht ausgestorben) und nicht im supermarkt, zumindest halte ich das so. die schmakchafteste butter nennt sich "À LA MOTTE ", d.h. sie wird von einem grossen klumpen je nach gewichtswunsch abgeschnitten und ist super frisch (natur oder leicht gesalzen). das geht direkt auf die brioche (bauch...). bon appetit!

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