Freitag, 27. Februar 2009

IVRESSE


zeichnung von bacchus: francoise gilot um 1951


zur definintion von trunkenheit, hatte der weltbekannte imam, theologe und isl. gesetzgeber AB HANIFA AL-NU`MAN IBN THABIT ( geb um 696 in kufa, gest. 767 in bagdad) seine ganz konkrete vorstellung: "TRUNKENHEIT IST EIN ZUSTAND DER VERNUNFT VERMISSEN LÄSST, IN DEM DAS INDIVIDUM WEDER ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE, NOCH ZWISCHEN MUTTER UND EHEFRAU UNTERSCHEIDEN KANN".
zuwiderhandlungen wurden schwer bestraft, mit bis zu 80 peitschenhieben. unter bestimmten bedingungen konnte die strafe auf die hälfte gekürzt werden. zur strafe kam es dann, wenn der trinkende ein geständnis abgelegt hatte oder zwei zeugen sein handeln bestätigen konnten, d.h. die ihn trinkend sahen, den alkohol bei ihm rochen oder der eine es sah und der andere es riechen konnte. ferner war der alkohol auch als schmerzmilderndes mittel verboten, selbst unter extremen bedingungen. (ob es wohl dadurch die ersten anoymen alkoholiker gab?.....)

erschienen beim verlag SEUIL
isbn: 2-02-060662-3

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